

Deutsch-niederländischer Journalistenaustausch (JDN)
Flämisch-niederländischer Journalistenaustausch (JBN)
Die Teilnehmer am Journalistenaustausch JDN und JBN wohnen und arbeiten zwei Monate lang in einem anderen Land. Bei ihrem Gastaufenthalt lernen sie nicht nur die andere journalistische Kultur kennen, sie setzen sich gleichzeitig auch intensiv mit dem anderen gesellschaftlichen und politischen System auseinander. Der Austausch trägt dazu bei, dass die Teilnehmer ein positiveres Bild von ihrem Gastland haben und vor diesem Hintergrund auch nuancierter über dieses Land berichten. Seit 1993 haben mehr als 220 deutsche und niederländische Journalisten am deutsch-niederländischen Austauschprogramm teilgenommen. Seit 2001 organisieren wir auch einen vergleichbaren Austausch zwischen flämischen und niederländischen Journalisten.
Die Ziele der beiden Austauschprogramme im Überblick:
Qualitätsverbesserung
Der Aufenthalt bietet den Teilnehmer die Möglichkeit, das andere Land und die andere journalistische Kultur besser kennen zu lernen. Der Austausch führt daher nicht nur zu größeren Sachkenntnissen, einer breiteren Perspektive und einem umfangreichen Netzwerk, er kommt auch der Qualität der journalistischen Arbeit und der Berichterstattung über das jeweilige Gastland zugute.
Netzwerke
Die Bildung eines Netzwerkes unter den Teilnehmern ist eine der wichtigsten Zielsetzungen. Daher beginnt der Austausch mit einem Einführungsseminar und schließen die Teilnehmer den Austausch auch gemeinsam ab.
Vertiefung des Verständnisses
Die Austauschprogramme vertiefen das gegenseitige Verständnis. Auch nach dem Austausch bleibt ein breites Interesse für das Gastland bestehen und können die Kontakte mit dem Gastmedium für eine dauerhafte Vertiefung sorgen. Die Journalisten Chris Ostendorf (niederländisches Fernsehen) und Sabine Steur (ARD) tauschten einige Monate lang den Sender: Interview Radio1.
Inspirationsquelle
Der Austausch kann als eine Art neuer Inspirationsquelle dienen, denn der Teilnehmer vertieft sich weiter systematisch in sein Fachgebiet und lässt sich im anderen Land zur Beschäftigung mit neuen Themen und anderen journalistischen Herangehensweisen anregen. Die frischen Ideen kommen dem Journalisten auch nach der Rückkehr in sein eigenes Land zugute.
Die Organisation
Rob Meines, Managing Partner von Meines & Partners, war während seiner gut 25-jährigen journalistischen Laufbahn unter anderem politischer Redakteur und Deutschlandkorrespondent der Qualitätszeitung NRC Handelsblad. Er fungiert als allgemeiner Sekretär der Austauschprogramme.
Thomas Boom leitet und koordiniert alle Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Journalistenaustausch. Er ist für alle Programmteile verantwortlich und direkter Ansprechpartner der Teilnehmer.
Nähere Informationen:
http://www.journalistenstipendium.nl


